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UC-Journal 2/2014

Mir wurde immer erzählt, das Schlaraffenland gibt es nicht. Alles nur eine handfeste Fiktion, eine Gaukelei, eine Mär, um Kinder zu unterhalten. Entstanden aus der Sehnsucht nach Genuss und Überfluss. Übrigens: Die Grundidee zum Schlaraffenland geisterte schon im 5. Jht. v. Christus durch die antike Geschichte. Das Schlaraffenland ist also ein Ort des Überflusses, des Nichtstuns und müßig essenden Herumliegens.

Stellen wir nun diese Tatsache in Kontext mit dem heutigen Wirtschaftszweig „Umwelttechnik“, so stimmt allerdings nur eines: der „Überfluss“, und das im übertragenen Sinne und heutigen ökonomischen Verhältnissen.
Die „Umwelttechnik“ ist einer der wenigen Bereiche, wo es wirklich Wachstum gibt. Und zwar bis zu satten 8,5 Prozent weltweit, sagt man! Das wirkt sich natürlich auf einen guten Teil der heimischen Wirtschaft aus und auf den Bedarf von Fachkräften. Das wiederum ist ja grundlegend positiv.
Aber das Finden eben solcher gestaltet sich nicht so einfach. Und deshalb hat das Land OÖ reagiert und initiierte vor einem Jahr das Projekt „Umwelttechnik – Berufsfeld mit Zukunft“. Darin geht’s um unser Jugend, sprich, um Schulabgänger bzw. potenzielle Nachwuchskräfte. Und schaut man sich die Möglichkeiten an, die die Umwelttechnik für sie bietet, so könnte man – mit einem Augenzwinkern – von der Üppigkeit des „Schlaraffenlandes“ sprechen. Aber lesen Sie besser das Feature „Umwelttechnik – das unentdeckte Schlaraffenland“ in der neuesten Ausgabe des UC-Journals.

Viel Spaß beim Lesen!