Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , ,

Foto: Hubert DorningerHie und da trotze ich meiner Bürogebundenheit und besuche liebe Freunde in meiner Umgebung. Freunde besuchen ist empfehlenswert. Es macht den Kopf frei und produziert lebensfreundliche Botenstoffe. Außerdem schenken mir solche Touren immer wieder neue Erkenntnisse jeglicher Gattung.

Heute Vormittag war ich in Gramastetten bei Andreas F., einer der eingangs erwähnten lieben Freunde. Andreas lebt und arbeitet in der 5.000 Seelengemeinde, die man regional und sicher auch weiter draußen wegen der Gramastettner Krapferl kennt.

Ich hatte ja keine Ahnung, welch‘ hinreißende Tradition aus Tempi passati mir dort begegnen würde. Andreas führte mich durch die komplett renovierte, kleine, feine “Hummel’s Backmanufaktur” – dort, wo nach althergebrachter geheimer Mischkunst das verführerische Leichtgebäck mit den lustigen Kurven zur Welt kommt.

Endgültig in die kollektive Nostalgie verfiel ich, als ich das „Krapferl-Kino“ im ersten Stock, gleich neben dem „Krapferl-Museum“, betrat. Ein Hauch von Tante Emmas Laden begrüßte mich herzlich, und die geschätzten 30 Sitzplätze sind von schokoladenbraunen Wänden umhüllt. Einfach klass‘, wie wir Linzer sagen.

Ich kaufe mir eine Großpackung „Gramastettner Krapferl“ und als Dividende ein Nougat-Krapferl – wobei Letzteres meine schöne Frau Kathrin nicht wissen darf.

Und jetzt beiß‘ ich in mein zartes „Gramastettner Krapferl“!
Euer Hubert D.