Oder: Marketing-Blabla ist keine Textsorte

Prolog:
Die dritte Geschichte meiner eigen-PR-Serie sollte erzählen, wie ich durch einen Artikel im UC-Journal 2/2012 einen treuen Kunden gewinnen konnte. Zwischen Planung und Durchführung führte jedoch das Leben Regie. Kurzerhand möchte ich diese schöne Geschichte vorziehen.

Dieser Tage jährt sich der Start zu den Website-Texten für das Beraterensemble „ZOOM – Beratung durch Erfahrung“; ein bestens eingespieltes Quartett, wovon ich mich bei den Besprechungen selbst überzeugen konnte. Die Manager-Runde kennt sich bereits über Jahre. Sie verbrachten viele erfüllte davon in erster Managementebene im selben Linzer Großkonzern, allerdings in unterschiedlichen Professionen.

Was das Silberpanther-Quartett im Unruhezustand noch eint? Der Antrieb ihr Fachwissen, Ihre Kompetenz und ihre Erfahrung an andere weiterzugeben bzw. damit kleinere und mittelgroße Unternehmen zu optimieren. Gemeinsam mit Arthur Hagg, einem der Pioniere, erarbeitete ich die Inhalte für die Website. Aber alles der Reihe nach.

Durchs Schreiben kommen die Leut’ zusammen
Arthur und ich lernten einander im Sommer 2016 kennen. Werner Pfeffer, Vordenker, lieber Freund und Büro-Gegenüber, ließ einen seiner berühmten Quergedanken zum Manifest frei und versammelte Interessierte zum „Kick-Off“ – darunter Arthur Hagg. Ich durfte Werners Grobkonzept verfassen, natürlich mit meinem Sound; Mein Schreibstil begeisterte Arthur, und nur wenige Wochen später begann ich die Website-Texte für „ZOOM“ zu schreiben.

Dr. Arthur Hagg gastierte vor seiner Pension immer in den höchsten Etagen diverser Werbe-/Marketing- und Kommunikationsabteilungen in- und ausländischer Markenprimusse wie zum Beispiel CARRERA AG Brillen, Fischer, Hugo BOSS und in dem bereits erwähnten „industriellen Linzer Großkonzern“. Umso höher der Grad der Auszeichnung, dass er meine Art zu schreiben geradezu liebt.

Bitte kein Marketing-Blabla
Mit Fingerspitzengefühl sowie da und dort mit meinem Sound verfasste ich die Websitetexte. In einem essentiellen Punkt waren wir uns übrigens sofort einig: Ich sollte persönlich werden und kein aufgeblasenes Marketing-Blabla schreiben, wie oft üblich; Letzteres wäre ein austauschbarer Phrasenbrei mit bitterem Geschmack, der verlässlich und schnell kluge Leser vertreibt.

„Marketing-Blabla“ ist keine Textsorte
Während ich mit gebotener Klarheit Informationen über die neue Beratungsdienstleistung schriftlich verdichtete, erinnerte ich mich an die Begegnung mit Prof. Dr. Christoph Fasel (http://fasel.de/) „Sprache als Handwerk“ im Presseclub OÖ. (sein Buch „Textsorten“ bei Thalia)

Wie einfach und treffend der promovierte Germanist und gelernte Journalist seinen Vortrag/Workshop bzw. seine Texte gestaltete. Ich bin heute noch zutiefst beeindruckt, wie der Sprachprimus einleuchtende Beweise vorbrachte, wie einfach und treffend sich selbst komplizierte Textwülste, Satzblähungen und Sachverhalte um- und beschreiben lassen, erkläre man bloß das Wesentliche zum Mittelpunkt und begreife die richtige Textsorte (Buch Thalia) als Wegweiser zum Leser.

Anmerkung: Prof. Dr. Christoph Fasel schrieb u. a. den Bestseller „Zwei Leben“ (Adeo-Verlag, April 2012). Die Biografie über Samuel Koch, der seit seinem missglückten Auftritt bei „Wetten, dass …“ gelähmt ist.

Meine Theorie bestätigte sich wieder
Zurück in die Gegenwart und zu meiner Theorie „das Schreiben belebt die gesamte Unternehmenskommunikation“ – auch bei ZOOM war das so.

Summa summarum schrieb ich nicht nur die Website-Texte und die Beiträge fürs Web-„Kundenbuch“. Ich konzipierte auch die Sidemap und empfahl sowohl Rubriken als auch die Zuteilung der Inhalte; nachfolgender Informationsflyer sowie die Direct-Mailings kamen ebenfalls aus meiner Feder.

Darüber hinaus unterstütze ich das Quartett bei der Namensfindung und ebnete den Produktionsweg von Visitenkarten, Briefpapier, Kuverts und Info-Flyer. Dabei kamen mir die 23 Jahre Erfahrung aus der Werbe- und PR-Branche wieder zugute.

www.zoom-bde.com

Bleiben Sie dran, ich freue mich!
Ihr Hubert Dorninger
www.dorninger.cc