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Ich schreibe. Und ich layoute Zeitschriften – das ist sozusagen mein komplementärer „Ausgleich“ mit dem ich meine innere Balance stabil halte. Wenn ich dann vor meinem iMac sitze passiert es ab und zu, dass ich mit Vergnügen in den geistigen Rückspiegel schau, wie denn alles begann.

Auch Umwege führen zum Ziel und erweitern den Horizont
Ich wurde ja nicht als Corporate Publisher geboren. Nein. Zwischen dem, was ich heute mache und dem einst Erlernten, liegen Welten. Die Mischkunst der redaktionellen Aufbereitung von Beiträgen und Presseg’schichten auf der einen Seite und dem Layouten und Produzieren von Zeitschriften – worin diese transportiert werden –, auf der anderen, fügte sich erst in den Jahren von 2008 bis 2010 zu einem beruflichen sowie vermarktbaren Kollektiv. Der Ursprung des Schreibens liegt allerdings noch weiter „hinten“.

Urquell des Schreibens
Da muss ich kurz zurück ins Jahr 2001. Noch heute gebe ich der souveränen Deutschprofessorin am Hamerling-Gymnasium Linz die „Schuld“, dass ich mich ins Schreiben verliebte (ich genoss dort abends den Vorbereitungslehrgang zur Deutsch-Matura). Sie verstand es par excellence den obsessiv selbst auferlegten Druck einer möglichen Knechtschaft durch Grammatik, Interpunktion und Orthografie beim Schreiben wegzuwischen. Ihr kluges Statement: „Wozu gibt’s einen Duden?“.

Dass die Grundschritte eines schwungvollen Deutsch-Walzers sitzen, setzte sie voraus – damit hielt sie sich und uns nicht auf. Viel wichtiger war ihr, dass die Story brillant erzählt wird und Emotionen freisetzt sowie die passende Tonalität fesselt; das G’schriebene muss das „Kopfkino“ beflügeln. Also unabdingbare Qualitätskriterien, die angehende Edelfedern intus haben müssen.

Urquelle des Editorial Designs
Oder: Corporate Publishing ist die bessere Werbung
Zwischen 2003 und 2006 begleitete ich eine wahre Meisterin ihres Metiers: Dr. Rosemarie Schuller, für mich die „Grande Dame“ der PR. Das Hauptfach bei „Schuller & Partner“ war das Editorial Design, übersetzt „Zeitschiften-Layout“. Nebenfach: Ich schrieb da und dort.

Romy Schuller und ich lernten einander im August 2003 kennen. In den darauf folgenden drei Jahren fuhren wir gemeinsam schöne Erfolge ein. Wir leiteten Redaktionssitzungen und konzipierten Zeitschriften für zum Teil große schillernde, österreichische Wirtschaftsdiamanten, die im Normalfall die Erwartungen übertrafen. Denn es macht einen Unterschied, ob eine Zeitschrift ein Verkaufsförderungstool sein oder mit ihrem Charakter und Inhalt aufs Marketingkonto einzahlen soll; ob es ein Kundenmagazin, eine Mitarbeiterzeitschrift oder gar eine Kombi ist. Unterschiede, die über Aufstieg oder Niedergang entscheiden.

Nische gefunden, sesshaft geworden
Heute – und viele lehrreiche Stationen später – bündle ich nach wie vor mit Hingabe meine beiden komplementären Leidenschaften: Ich schreibe für unternehmenseigene Medien, konzeptioniere und produziere sie – ganz nach dem Motto „machen Sie doch Ihr Unternehmen zum eigenständigen Verlagshaus!“.

Und die Quintessenz aus mittlerweile 15 Jahren Erfahrung? Fast immer führen die Diskussion und Recherche über zu schreibende Inhalte über das Unternehmen dazu, dass meine Kunden und ich unvorhergesehen die gesamte Unternehmens-kommunikation – sowohl nach außen als auch nach innen – analysieren und neue Ansätze zur Welt bringen. Übrigens: Unterschätzen Sie niemals die Kraft einer funktionierenden internen Kommunikation.

Was meine Kunden summa summarum sehr schätzen? Sie haben nur einen Ansprechpartner: mich.

Bleiben Sie dran, das wär’ klasse!
Ihr Hubert Dorninger
www.dorninger.cc